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"Angelus Novus", 1982 gegründet um Josef Szeiler, kann man wirklich eine Avantgarde-Theatergruppe nennen, die sich in Theorie und Praxis gänzlich von der übrigen Szene unterscheidet. Ihr Ziel ist die Arbeit mit dem Material "Theater", welche neue Kommunikationsweisen sich daraus gewinnen lassen, welche neuen Sehgewohnheiten beim Zuschauer durch neue Rauminszenierungen entstehen können. Für ihre Projekte suchen sie große Räume, in denen sie ihre Ideen weitflächig verwirklichen können. Bis jetzt eigneten sich dafür das Museum Moderner Kunst, die ÖBB-Halle in Wien-Floridsdorf, und hoch im Kurs stehen Kulissendepots [vgl. u. a. das Semper-Depot, Léhargasse, Wien IV]. Dabei geht es ihnen, ebenso wie der Schaubude, die ihre Arbeit als Arbeit im Theaterlabor ansehen, um eine kollektive Arbeitsweise am Material. Quelle: Doris Hirschbüchel: Zur Situation der freien Gruppen in Wien. Wien: Dipl.masch. 1991, S. 30 |