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Die Zur-Verfügung-Stellung des Künstlerhaustheaters an das Ensemble "Komödianten" sowie Freie Gruppen war das Ergebnis eines zähen kulturpolitischen Kampfes, der in den 60er-Jahren aktiven Theateravantgarde, Autoren, Schauspieler, Regisseure, mit der Kulturadministration unseres Landes. Das "Aus" der "Komödianten" betrifft somit nicht nur dieses eine Ensemble, sondern die gesamte österreichische Theateravantgarde und ihr Publikum. Wir verstehen das Bedürfnis des Burgtheaters, einen günstigeren Spielort für kleinere Produktionen zu finden, als sein derzeitig genutzter "3. Raum" es sein kann. [...] Auf das Heftigste verwahren wir uns jedoch dagegen, dass die Bundestheater, die uns eigentlich als Verbündete [!] zur Seite stehen müssten, uns um die Früchte jahrzehntelanger kulturpolitischer Kämpfe bringen. [...] Wir erklären uns jederzeit in der Lage, das Künstlerhaustheater in selbstständiger künstlerischer und organisatorischer Leitung weiterzuführen. Quelle: Autoren-Theater-Enquete 1985. Dokumentation. Wien 1985, S. 94. |