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Prämien im Bereich Kleinbühnen (Kleinbühnen-Prämien) 1988
Theater SPIELRAUM Clown 57.100 S.
Theater am Auersperg Abrechnung 62.800 S.
Wiener Ensemble The Normal Heart 66.665 S.
Tanztheater Homunculus Glückliche Tage (Samuel Beckett) 70.100 S.
Theamer m.b.H. Herzgruft 71.415 S.
Wiener Ensemble Ihr werdet euch noch an Wien erinnern (Helmut Qualtinger) 72.000 S.
Trittbrettl Kudl + Mudl 75.900 S.

Prämien sollten ab 1989 nicht mehr an feste Häuser, sondern nur an "freie Gruppen" vergeben werden. Eine "offizielle" Ausnahme stellte das Theater Drachengasse dar, das, so ein Sprecher der Kulturabteilung der Stadt Wien 1990, in den Augen der Stadt Wien als Mittelbühne "innovatives experimentelles Theater" machte.

Prämien 1989
Drachengasse Zwei Theater Shirley Valentine oder die hl. Johanna der Einbauküche 69.500 S.
Cultussyndicat Kaspar 69.500 S.
Gruppe Trittbrettl Ernst Lustig 60.000 S.
Wiener Ensemble Aufzeichnungen aus dem Untergrund 57.700 S.

Eine andere Ausnahme bildete das Theater m.B.H., das ebenfalls Unterstützung durch den Prämien-Topf erhielt, obwohl es 1990 auch eine Einjahressubvention bekam. (Vgl. dazu Hirschbüchler 1991, S. 83.)

Für die Prämienvergabe stand ab 1989 ein jährliches Budget von 1,6 Mio. S. zur Verfügung, wobei Prämien in der Höhe von 50.000 bis 150.000 Schilling vergeben werden konnten.

Über die genaue Höhe der Prämien und die Gruppen, die diese in den Jahren ab 1990 erhielten, liegen uns zurzeit noch keine Zahlen vor.