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Subventionen im Bereich Wiener Privattheater und "freie Gruppen" 1989 GESAMTSUBVENTIONSHÖHE: 356.711.614 Schilling Großbühnen Vereinigte Bühnen Wien (Verbund allg. inkl. Theater an der Wien, Raimundtheater und Ronacher) 129.000.000 Schilling Theater in der Josefstadt und Kammerspiele 56.650.000 Schilling Volkstheater und VT in den Außenbezirken 48.500.000 Schilling Mittelbühnen Theater der Jugend 28.000.000 Schilling Theater "Der Kreis" [Georg Tabori, in den Räumen des Schauspielhauses] 21.300.000 Schilling [vgl. 1988: 14.800.000 Schilling!]* Kammeroper & Studio K 7.000.000 Schilling Inter-Thalia-Theater [= English Theatre] 5.800.000 Schilling Ensemble Theater am Petersplatz 4.400.000 Schilling Jura-Soyfer-Theater [heute Theater am Spittelberg] 4.000.000 Schilling Gruppe 80 3.600.000 Schilling Serapionstheater [damals noch am Wallensteinplatz ?] 3.500.000 Schilling Kunstverein Wien [= Theaterverein Wien, Organisation der Stadt Wien]: Theater im Künstlerhaus/Französischer Saal Drachengasse Zwei Theater 1,228.000 Schilling** Theater Brett 1.000.000 Schilling Zentrum 22 (Kulturverein Donaustadt) 600.000 Schilling [Kürzung um 75% zu 1988] Kleinbühnenförderung GESAMT 5.000.000 S. [13 Bühnen]***: Theater beim Auersperg 700.000 S. International Theater 600.000 S. Freie Bühne Wieden 500.000 S. Theater "Die Tribüne" 500.000 S. Kleine Komödie 450.000 S. Ateliertheater am Naschmarkt 400.000 S. Experiment am Liechtenwerd 400.000 S. Graumann-Theater 350.000 S. Theater SPIELRAUM 350.000 S. Theater Center Forum 350.000 S. Komödie am Kai 200.000 S. Theater am Schwedenplatz [Herbert Lederer] 100.000 S. Treubergs Gratisbühne 100.000 S. Pradler Ritterspiele - [Anm.: Es finden sich keine genauen Angaben pro Theater im Kunst- und Kulturbericht der Stadt Wien 1989.] Komödie am Kai [keine Subvention ausgewiesen für 1989] Gruppe 80 [keine Subvention ausgewiesen für 1989] Kleines Theater Wien [Standort?] [keine Subvention ausgewiesen für 1989] Freie Gruppen GESAMT 16.000.000 S. Im Jahr 1989 liegen keine Zahlen zu Einreichungen und genehmigten Produktionen im Bericht der Stadt Wien vor. Der Subventionsbericht verweist jedoch wie 1988 auf "freie Gruppen" gesammt und zusätzlich auf unten stehende Gruppen, was vermuten lässt, das diese Gelder zusätzlich zu den 16 Mio. S. vergeben wurden. Hingegen gibt das Kulturamt der Stadt Wien im März 1989 auf eine Anfrage der ÖTZ folgende Zahlen an: Jahressubventionen im Bereich "freie Gruppen": Beinhart Ensemble 1.500.000 S. Theater m.b.H. 1.000.000 S. Wiener Ensemble 800.000 S. Kiskililla 800.000 S. Schaubude 700.000 S. Tanzatelier Sebastian Prantl 600.000 S. daedalus 600.000 S. Produktionsubventionen für "freie Gruppen" (Einzelförderungen, gesamt: 20): Theaterverein Paradox Die Wiederholung, gehen 350.000 S. Gruppe Clan Ende Februar fahr ... 250.000 S. Theater zum Fürchten Marathon (2. Rate) 201.930 S. Theater des Augenblicks Guernica I 200.000 S. Gruppe Menubeln Bye, bye Burli 150.000 S. Verein der Phantasien Mascha Kaleko 150.000 S. Gruppe gangart IM NU 150.000 S. Christian Hübler Gemeinde Wien - Zeltkosmos 140.000 S. Theaterbureau Woyzeck (1. Rate) 80.000 S. Daniel Aschwanden Polyphrenia 60.000 S. Gruppe Oya Innana 60.000 S. Herbert Gstettner Koma 60.000 S. Martina Shark Gefühle 60.000 S. Kommunikationszentrum für Frauen - Duoperformance Hexengewitter u. a. 50.000 S. Wilhelm Dorner Queste 40.000 S. Mario Grasser Ikon 2 30.000 S. Gruppe Kaleidoskop Hermesvilla 25.000 S. Panta Rhei Vom Essen & Trinken 250.000 S. Der Schauplatz Aber Menschen sind tötbar 250.000 S. Team 65 Nestroy-Projekt 250.000 S. Der Bericht des Kulturamtes an die ÖTZ vom März 1989 gibt darüber hinaus folgende Angabe: Spielraummiete für Künstlerhaustheater und Konzerthaustheater für die Zeit v. 01.01.-31.12.1989 für Proben und Theateraufführungen freier Gruppen 2.400.000 S. (Die Frage stellt sich, an wen die Miete in diesen Jahren gingen bzw. wem die beiden Immobilien zu diesem Zeitpunkt gehörten.) Der Jahresbericht der Stadt Wien verweist darüber hinaus auf folgende Subventionen (die sich wiederum nicht in der Liste des Kulturamtes an die ÖTZ befinden): Kunstverein Wien Öffentlichkeitsarbeit [= Theaterverein Wien, stadtwieneigene Institution] 200.000 Schilling Wiener Tourneetheater 243.000 Schilling Tanztheater Wien [Sebastian Prantl?] 500.000 Schilling Wiener Ensemble 400.000 Schilling [vgl. 1988: 86.850 S.!] Tanztheater Wien [Sebastian Prantl?] Kinder- und Jugendtheater [?] 1.200.000 S. International Theatre 40.000 S. Märchenbühne Der Apfelbaum 150.000 S. Pradler Ritterspiele 150.000 S. Asian Council für People's Culture 40.000 S. Freie Bühne Wieden 300.000 S. Theaterverein Wien [s. o. auch Kunstverein Wien!] 1.850.000 S. [verzeichnet als "Betriebssubvention" des Stadt-Wien-eigenen Unternehmens - vgl. oben "Spielraummiete"] Prämien [laut Bericht der Kulturabteilung v. 03.07.1989]: Drachengasse Zwei Theater Shirley Valentine oder die hl. Johanna der Einbauküche 69.500 S. Cultussyndicat Kaspar69.500 S. Gruppe Trittbrettl Ernst Lustig 60.000 S. Wiener Ensemble Aufzeichnungen aus dem Untergrund 57.700 S. Sonstiges [laut Jahresbericht der Stadt Wien 1989]: Wiener Volksbildungswerk / Stegreifbühne Tschauner 600.000 Schilling Verein zur Förderung des künstlerischen Ausdruckstanzes 800.000 Schilling [vgl. 1988: 300.000 Schilling] Medienzentrum Wien [Theater ?] 200.000 Schilling Gesellschaft für Musiktheater 300.000 Schilling Verein christliche Theaterkultur 100.000 Schilling Theatererhalterverband 20.614 Schilling Volkstheater, Schauspielschule 200.000 S. Vindobona, Startsubvention 700.000 S. Baukostenbeiträge Volkstheater 5.000.000 Schilling Theaterverein Wien für Künstlerhaustheater 1.500.000 Schilling Kabarett Niedermeier 1.500.000 Schilling Der Kreis [Theater in der Porzellangasse] 1.000.000 Schilling Serapionstheater 1.000.000 Schilling Vindobona [Kabarett] 1.000.000 Schilling Narrenkastl 500.000 Schilling Jugoslawischer Theaterverein 500.000 Schilling Kabarett Simpl 250.000 Schilling Drachengasse Zwei Theater 250.000 Schilling Märchenbühne Der Apfelbaum 200.000 Schilling Inter-Thalia-Theater [English Theatre] 150.000 Schilling Besucherzahlen k. Ang. Quellen: Kunst- und Kulturbericht der Stadt Wien. Wien 1989. * Auf Anfrage der ÖTZ (Österreichischen Theaterzeitung) im Februar 1989 gibt die damalige Kulturstadträtin jedoch nur 11.300.000 S. an (Stand: 7. März 1989). Vgl. Hirschbüchler 1991, S. 95. ** Auf Anfrage der ÖTZ (Österreichischen Theaterzeitung) im Februar 1989 gibt die damalige Kulturstadträtin jedoch nur 1.200.000 S. an (Stand: 7. März 1989). Vgl. Hirschbüchler 1991, S. 95. *** Die genauen Zahlen finden sich nicht im Kunst- und Kulturbericht 1989, sondern beziehen sich auf die Angaben des Kulturamtes, die auf Anfrage der ÖTZ (Österreichischen Theaterzeitung) im Februar 1989 gemacht wurden. Vgl. Hirschbüchler 1991, S. 95. |