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Zu den Gruppen, die beim heftigen herbst 1987 (eine Wiederholung fand aufgrund der starken Proteste nicht statt) zählten das 1983 gegründete Beinhardt Ensemble (Mein Kopf ist ein leerer Tanzsaal, ausgezeichnet mit dem 1. Preis), die 1980 gegründeten Showinisten (Hubert Kramar), die weibliche Kabarettgruppe Chin & Chilla (Barbara Klein), das 1981 von Manfred Aichinger gegründete Tanztheater homunculus, Sebastian Prandl (Tanzatelier Wien), das 1982 als "fahrendes Theater" gegründete Ensemble Trittbrettl und das Theater Kiskililla. Daneben gab es speziell für dieses Festival gegründte, großteils temporäre Zusammenschlüsse, aber auch Formationen, die sich später einen Namen machten wie etwa die Gruppe "Stark besetzt", gegründet von Schauspieler, Regisseur und Schauspiellehrer (Schauspielschule Krauss) Hans Escher (seit 2005 wiener wortstaetten, gemeinsam mit dem Autor Bernhard Studlar). Andere, damals stark präsente Wiener "freie Gruppen", etwa Angelus Novus (Josef Szeiler), Narrenkastl (gegründet 1981 von Justus Neumann nach seiner Trennung vom Schauspielhaus/Hans Gratzer), Daedalus, das Jura-Soyfer-Theater oder die Schaubude waren hingegen nicht eingeladen worden. Insgesamt nahmen 23 Gruppen an dem Festival teil; neben Sprech-, Tanz- und Musiktheater gab es Kindertheater und speziell konzipiertes Theater von/für Frauen (PiPaPo) sowie experimentelle Arbeiten, Uraufführungen österreichischer Autoren brachten Stücke u. a. von Herwig Kaiser, Peter Turrini, Harald Kislinger oder Christa Stippinger (heute Roma-Zentrum im Amerlinghaus). Das Festival stieß auf heftige Gegenreaktion seitens der unabhängig produzierenden Theaterschaffenden, waren sie letztlich nicht wirklich in die Organisation und Planung eingebunden gewesen. So berichtet etwa Hubert Kramer, Showinisten, davon, dass er zwar anfangs eingebunden gewesen sein sollte, sich jedoch für ein Mitspracherecht der "freien Gruppen" und einen konzentrierten Spielort eingesetzt hatte. Als sich diese Forderungen nicht erfüllten, stieg der Regisseur aus dem Planungsteam aus. In einem Text im Rahmen von "Gegenkonzepte" verweist er darauf, dass "die freien Gruppen entmüdigt [wurden], man hat das Festival auf drei Monate und verschiedene verstreute Veranstaltungsorte aufgeblasen. [...] Natürlich stank das Ganze danach, eine Entledigungsmschinerie für die freien Gruppen zu sein." (Hier zit. n. Hirschbüchler 1991, S. 25) Unklar bleibt [...], nach welchen Kriterien die Gruppen ausgesucht beziehungsweise zusammengebastelt wurden. Ein Großteil der Gruppen, die die Szene begründet haben, waren nicht vertreten, [...], jene Gruppen [...], die für eine radikale Theaterarbeit eintreten. |