Das Akademietheater, 1911-1913 von den Architekten Fellner und Hellmer sowie Ludwig Baumann erbaut, wurde 1922 zur zweiten Spielstätte im Verbund des Burgtheaters. Zuvor wurde das Gebäude als Theater der Akademie für Musik und darstellende Kunst genutzt, unter Max Paulsen wurde das kleinere, intimere Theater zur für damals typischen "Kammerspielbühne" des Burgtheaters. Die Eröffnung fand am 8. September 1922 mit Goethes Iphigenie auf Tauris statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg, den das Gebäude unbeschädigt überstand, wurde am 19. Mai 1945 unter Raoul Aslan mit Ibsens Hedda Gabler wiedereröffnet. 1974 und 1999 wurde das Theater umgebaut und technisch modernisiert, zuletzt Eingangsportal und -foyer neu gestaltet.

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