Das Kabarett musste jedoch schon wenige Monaten nach seiner Gründung im Zuge der Februar-Unruhen des Jahres 1934 aus politischen Gründen wieder geschlossen werden.

Wenige Wochen darauf zog in die Räume das Kabarett "Die Stachelbeere", das sich davor im 19. Bezirk im > Café Döblingerhof befanden hatte. Hatte man bis dahin eher kurze, improvisierte Szenen gegeben, entwickelten sich am neuen Standorte ausgearbeitetere "Mittelstücke" und Einakter, vor allem von Rudolf Spitz und Hans Weigel. "Die Stachelbeere" musste jedoch auch diesen Standort nach nur 2 Produktionen wieder verlassen und fusionierte schließlich mit der > Literatur am Naschmarkt.

Zu den AutorInnen des Ensembles gehörten u. a. Greta Hartwig, Jura Soyfer und Hans Weigel.

Zu den SchauspielerInnen der Stachelbeere im Café Colonnade zählten u. a. Hugo Brück, Theo Frisch-Gerlach, der auch Regie führte, Hans Horwitz, Willy Kennedy, Elisabeth Ligeti, Herrmann Leopoldi, Elisabeth Neumann, Axel Schanda, Gertie Sitte, Grete Spohn, Traute Witt, Susi Witt, Otto Wegrostek und Walter von Varndal.

Vom 28. Jänner bis 11. Februar 1934 gab es freitags, samstags und sonntags auch noch einige Vorstellungen des Wochenend-Kabaretts "Die Seeschlange".

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