Von 1919 bis 1926 gehörte die Konzession dem Verein "Gesellschaft vom Silbernen Kreuz", die damit im selben Jahr vom "Kreuz Kino" (Wollzeile 17) ins Gartenbau Kino wechselten.

Ab 1926 war Marianne Domansky Besitzerin des Kinos und die Gartenbaugesellschaft Lizenz-, respektive Konzessionsinhaberin.

Ein besonderes Ereignis war u. a. die Premiere von Opernring mit Jan Kiepura, der - wie im Film - vor dem Kino auf dem Dach eines Autos seine Arien sang und zu einem wahren Massenauflauf in Wien führte.

Das heute immer noch existierende Kino beeindruckt immer schon mit seiner größten Filmleinwand der Stadt Wien. In den 50er-Jahren zeigte man auch hier, ebenso wie im Apollo, Weltspiegel und Tabor Kino, Filme in 70mm-Projektion.

1960 wurde das Kino renoviert und bei der Neugestaltung die Balkone entfernt. Der bei der Neugestaltung des Kinos und der gesamten Gartenbaugründe (1959-1962) durch die Baugesellschaft Porr, Architektur: Erich Boltenstein, Robert Kotas (gest. 1952) und Kurt Schlauss, geplante 42 m hohe "Gartenbau Turm" neben dem Kino wurde hingegen nicht realisiert.

Das Kino blieb auch in den kommenden Jahren eines der klassischen Wiener "Premierenkinos". Heute wird das Gartenbau Kino von der ENTUZIASM Kinobetriebs GesmbH (im Verbund mit der Viennale) geführt.
www.gartenbaukino.at


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