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Arbeiterheim Lichtspiele (1945-01.11.1969)
Arbeiterheim Lichtspiele
Angerer Straße 14 Fassungsraum: 610 | ||
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Biograph Theater (1907-1909)
Biograph Theater
Hermann-Bahr-Straße 16 Fassungsraum: ca. 600 Das 1907 als ältestes Floridsdorfer Kino gegründete Biograph Theater war ein einfacher, barackenähnlicher Bau, der über 600 Personen fasste, jedoch bereits 1909 geschlossen werden musste, da der schlichte Holzbau aufgrund der kontinuierlichen Feuergefahr zu unsicher für die feuerpolizeilichen Bestimmungen der Stadt Wien geworden war. | ||
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Floridsdorfer Lichtspiele (k. Ang.)
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Friedenskino (1919-1935)
Friedenskino
Langenzersdorferstraße 117 Fassungsraum: 297 ab 1935: Kino Groß Jedlersdorf (neue Konzession, neuer Standort) weiter > | ||
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Gloria Kino
Gloria Theater (bestehend)
Gloria Theater
Prager Straße 9 Fassungsraum: 115 www.gloriatheater.at Das Gloria Kino wurde vor allem durch die Darstellung der vier Erdteile Europa, Amerika, Asien und Afrika wienweit bekannt, das, so sein Architekt Josef Hahn, "die allumspannende Erzählkunst des Films, der uns mit den entlegensten Gebieten der Erde vertraut macht". Es exisierte bis in die Neunzigerjahre hinein. Franz Grafl schrieb 1993 in seinem Buch Praterbude und Filmpalast: "Ich wünsche ihm ein langes Leben!" (S. 143) -2001 wurde aus dem ehemaligen Kino ein Theater. Leiter des Theaters ist Gerald Pichowetz- auf dem Spielplan stehen Komödien, Boulevard- Stücke und Singspiele | ||
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Hollywood Megaplex im SCN (1999-?)
Hollywood Megaplex im SCN
Ignaz-Köck-Straße 7 Fassungsraum: - | ||
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Kino Groß Jedlersdorf/Jedlersdorfer Kino (1935-1944/28.05.1969)
Jedlersdorfer Kino/Kino Groß Jedlersdorf
Brünner Straße 106 Fassungsraum: 424 Weiter zur Geschichte > | ||
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Kino Brünner Straße 59 (1919-?)
Kino Brünner Straße 59 Brünner Straße 59 Fassungsraum: - | ||
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Lichtspiele Kaisermühlen
Lichtspiele Kaisermühlen
Sinagasse 33 Fassungsraum: - | ||
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Lichtspiele Strebersdorf (1955-1959)
Lichtspiele Strebersdorf
Rußbergstraß e 73 Fassungsraum: - | ||
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Löwinger Bühne
Löwinger Bühne
Donaufelder Straße 2-4 / Stiege 2 Fassungsraum: - | ||
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Poppenwimmer Biograph Theater ("Popperl-Kino",
1911-) - Poppenwimmer Licht-Spiele (-1970/and. Ang.: 1978/1985/86)
Poppenwimmer Licht-Spiele - Poppenwimmer Biograph
Theater
Hoßplatz 14 (vormals Bismarckplatz 17) Fassungsraum: 255 (1911), 288 (1978) Weiter > | ||
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Prisma Kino (1912-26.06.1972)
Prisma Kino
Brünner Straße 22 Fassungsraum: 789 | ||
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Stammersdorfer Kino (1912-31.03.1969)
Stammersdorfer Kino
Hauptstraße 27 (Stammersdorfer Straße 96) Fassungsraum: 268 Die Stammersdorfer Lichtspiele gehörten bis März 1938 Katharina und Karl Grögl (35 %), Katharina Wagner (35 %) und Paul Berger (30 %). Die Konzession zur Führung des Betriebs lief auf Katharina Grögl. 1938 schied Paul Berger als Teilhaber aus, sodass der Betrieb nun zu je 50 Prozent in das Eigentum von Katharina und Karl Grögl und Katharina Wagner überging. Die Spielbewilligung zur Führung des Betriebs erhielten Katharina Grögl und Katharina Wagner gemeinsam. Beide waren keine Mitglieder der NSDAP, während Karl Grögl ab 1938 als Anwärter galt und ab 1941 offizielles Mitglied der NSDAP war. Ebenfalls war der Ehemann von Wagner Mitglied der NSDAP. Daraus ergab sich 1945 die Tatsache, dass der Betrieb zu 50 % (Anteil Grögl) „im Besitz von Nationalsozialisten“ war, „die im Sinne des Veranstaltungsbetriebsgesetzes v. 27.7.1945 zur Führung eines Kinobetriebes nicht geeignet sind“, hielt Dr. Alfred Migsch in der offiziellen „Eigentumskontrolle“ der Alliierten Kommandantur Wien am 24. Oktober 1945 fest. Am 11. November desselben Jahres übernahm er die öffentliche Verwaltung des Betriebs, als Geschäftsführer wurde Johann Rieder (Jg. 1921) bestellt. 1947 legten die Inhaber:innen des Unternehmens unter Anführung des neuen Verbotsgesetzes dieses Jahres den Antrag vor, den öffentlichen Verwalter abzusetzen, da „keine gesetzliche Grundlage“ mehr dafür bestehe. Am 9. Dezember 1948 wurde Migsch als öffentlicher Verwalter abberufen. Die Begründung war wie folgt: „Nach Inkrafttreten des Nationalsozialistengesetzes [19]47 sind die Sühnefolgen für Nationalsozialisten ausschließlich in diesem Gesetz geregelt. Da die Einrichtung des öffentlichen Verwaltung ausschließlich nach §2, lit a des Verwaltungsgesetzes erfolgt ist, war die Aufhebung zu verfügen.“ Mit der Abberufung gelangte das Kino wieder in Besitz der ehemaligen Eigentümer, und dies, obwohl mindestens die Hälfte ausgewiesene Mitglieder des NSDAP gewesen waren. Wiener Stadt- und Landesarchiv, M.Abt. 119, A27 - ÖV Kino: K97 Tonlichtspiele Stammersdorf | ||
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Vereinhaus Biograph - Vereinshaus Kino (1911-?)
Vereinhaus Biograph
Brünnerstraße 20 Fassungsraum: ca. 800 Der Vereinhaus Biograph wurde 1911 gegründet und hatte einen Fassungsraum für 785 Personen (1914). Lizenzinhaber war der Verein Volkslesehalle. Ab 1931 wurden Tonfilme gespielt. 1934 hatte das Kino einen Fassungsraum für 789 Personen. Wiener Stadt- und Landesarchiv, M.Abt. 104, A11: 21. Vereinshaus-Biograph Wiener Stadt- und Landesarchiv, M.Abt. 119, A27 - ÖV Kino: K102 Vereinshaus-Kino Wiener Stadt- und Landesarchiv, Reichsfilmkammer, Außenstelle Wien, A1 – Kinoakten: 140 Vereinshaus-Kino | ||
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Volkskino Jedlesee (1919-?)
Volkskino Jedlesee
Jedleseer Straße 57 (Baracke 34) Fassungsraum: 320 Das Volkskino Jedlesee wurde 1919 gegründet und hatte einen Fassungsraum für 320 Personen. 1921 wurde es geschlossen. | ||
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Gisela-Säle (vor 1908)
Weltbild Kino (1908/1909-) - Lichtspiele Weltbild - Weltbild Kino (1908-1911-1979)
Weltbild Kino
Prager Straße 13 (= Frömmlgasse 42) Pragerstraße 27 (ab 1911) Fassungsraum: ca. 700 weiter > |