Das Donaustadtkino wurde 1916 eröffnet und besaß einen schmalen Saal mit einem Fassungsraum von 222 Personen. Von 1916 bis 1926 hatte die Lizenz zur Führung des Kinos Irene Kittel, eine im Ersten Weltkrieg verletzte ehemalige Krankenpflegerin. 1926 übernahm die Gattin eines Silberwarenfabrikanten aus der Gumpendorferstraße das Kino und auch die Konzession; 1927 folgte ihr in beiden Funktionen Gisela Klein, die mit den Einnahmen aus dem relativ kleinen Kino ihren schwer kranken Mann pflegte.
1932 wurde es in Tonkino Rotunde umbenannt, 1934 hatte es einen Fassungsraum für 256 Personen und gehörte damit zu den Regionalkinos mittlerer Größe.
Das Kino schloss am 12. Jänner 1979*.


Anmerkungen
* Schwarz 2003 gibt als Schließungsdatum 1959 an.

Quellen und Links:
Wiener Stadt- und Landesarchiv, M.Abt. 104, A11: 2. Donaustadtkino
Werner Michael Schwarz: Kino und Kinos in Wien. Eine Entwicklungsgeschichte bis 1934. Wien: Turia & Kant 1992, S. 197f.


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