Bereits 1897 zeigte Auguste Schaaf in der Praterhütte 66 Vorführungen mittels eines "Cinématographen". Ihr Sohn Max, ein Wanderunternehmer, nahm 1904 die Kinematographenprogramme - die Filme wurden dabei in Guckkastenmaschinen gezeigt - in sein Repertoire auf und eröffnete 1909 dann sein eigenes Kino am Standort der mütterlichen Praterbude.
Das Kino wurde binnen kurzer Zeit in "Edison Theater" und "Maxim Bio" umbenannt. Das Etablissement wurde ständig erweitert und vergrößert, dennoch blieben auch hier andere Attraktionen weiterhin im Programm, solange Auguste Schaaf den Standort führte. Erst nach ihrem Tod wurden die Praterattraktionen beendet und auf einen reinen Kinobetrieb umgestellt. Max Schaaf ließ 1914 einen Neubau errichten, der statt bis dahin 60 Personen von nun an 400 Zuschauer*innen fasste. Bereits 1924 wurde das Kino wieder aufgelassen.


Quellen & Links:


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