Zu den Gründer*innen des Kinos zählten Eugéne Dupon, ein ehemaliger Mitarbieter Lumières, sowie Josefinde Kirbes (1843-1926).
Kirbes und ihr Sohn zeigten bereits ab 1899 in ihrer Schaubude Nr. 77 im Prater kurze Filme und betrieben daneben eine mechanische Schießstätte, eine Kraftmaschine und andere Vergnügungsanlagen.
1904 wurde die Praterbude zum Stiller-Kino umgebaut und als fester Kinobetrieb eingerichtet. Lizenzinhaberin waren bis zu ihrem Tod Josefine Kirbs sowie Anna und Josef Stiller. Ab 1926 hatte der österreichische Blindenverband die Konzession für diesen Kinobetrieb, der das größte Kino seiner Zeit im Prater war.
1927 wurde das Kino aufgelassen.


Quellen & Links:
Kinos in Österreich – ein kurzer Überblick

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