Action Kino (1965-?)
Action Kino
Wiedner Hauptstraße
Fassungsraum: -
Schwarz 2003, S. 211, nennt das Action Kino als erstes Programmkino Wiens, listet es jedoch nicht seiner Kino-Aufstellung 1945-2000.
Dido Kino (1912/1956?-20.01.1986)
[Zielpunkt]













Dido Kino
Südtiroler Platz 1
Fassungsraum: 548
Das Kino wurde am 20. Jänner 1986 geschlossen.
Im Jahr 2007 befindet hier sich eine Supermarkt-Filiale.
Freie Bühne Wieden
Freie Bühne Wieden
Wiedner Hauptstraße 60b
Fassungsraum: ca. 100

Geschichte des Spielortes geht bis ins Jahr 1776 zurück- damals 'Freihaus' des Fürsten Starhemberg auf der Wieden Theater. Im März 1787 errichtete Christian Roßbach eine gemauerte, mit Ziegeln gedeckte Schaubühne im Freihaus. Diese Schaubühne auf der Wieden war angeblich - nach der in der Leopoldstadt - die Zweitälteste Wiener Vorstadtbühne. 1789 übernahm Eleonore Schikaneder das Theater, in Folge wurde Emanuel Schikaneder Direktor.
1801 zog Schikaneder in das Theater an der Wien. Das Theater auf der Wieden wurde abgerissen.

Seit 2009/10 leitet Michaela Ehrenstein die Freie Bühne Wieden.

www.freiebuehnewieden.at
Maxim Bio (1912-) - Johann Strauß Kino (-30.06.1968)
[Hotel "Johann Strauß"]













Johann Strauß Kino - Maxim Bio
Favoritenstraße 12
Fassungsraum: 306 (1914); um 300 (1922); 362 (1934)
Durch den Lizenztransfer von der Favoritenstraße 36 an den näher zum Zentrum gelegenen Standort als Maxim Bio 1912 gegründet, war das Kino in den ersten Jahren im Besitz derr Rády-Maller G.m.b.H., die eine Reihe von Wiener Kinos führte. Es folgten Johann Jurkan, Karl Hollarek und ab 1927 die Kommanditengesellschaft Ebner & Co. der jüdischen Familie Ebner, die ab diesem Zeitpunkt auch die Kino-Lizenz inne hatte. 1930 wurde in dem relativ kleinen Kino hier der Tonfilm eingeführt.
2007 befindet sich an der Stelle des ehemaligen Kinos ein Hotel.
K & K Theater
K & K Theater
Linke Wienzeile
Zuletzt Leitung Hans-Peter Heinzl.
Nähere Angaben folgen in Kürze.
Kinematographentheater
Kinematographentheater
Schönbrunner Straße 7
Fassungsraum: -
Das Kino musste nur vier Wochen nach seiner Eröffnung durch Marie Gerö aufgrund des schlechten Geschäftsganges wieder schließen.
Lichtspiele Wieden (1914?/1915-22.09.1967)
Lichtspiele Wieden
Favoritenstraße 32
Fassungsraum: 227
[temporär als Singspielhalle genutzt]
Mittersteig Kino / Wiedner Grandkino (1913/14-15.12.1969)
Mittersteig Kino / Wiedner Grandkino
Mittersteig 15
Fassungsraum: 556 (1914, 1922); 600 (1934)

Das neu erbaute Kino wurde anfangs von Josef Schmalhofer geleitet, der seine Lizenz aus dem Donaustädter Biograph (Wien II) mitbrachte, das im selben Jahr geschlossen wurde, sowie eine eingeschränkte Lizenz zur Führung der "Urania" hatte. Von 1923 an wurde das Kino temporär auch als Singspielhalle des Arbeiterverein Margareten genutzt.
Das große Kino mit quadratischem Zuschauerraum und einer durchgehenden Galerie führte 1930 den Tonfilm ein. Das Kino wurde von der Familie Schmalhofer lange Jahre als Familienbetrieb geführt, noch Josef Schmalhofers Enkel war dort noch Filmvorführer.
Der beeindruckende Saal steht seit einigen Jahren leer.

Quellen & Links:
Dank an Michael Schmalhofer.
Weltbiograph - Maxim Kino (1904/05-1912)
Maxim Kino - Weltbiograph
Favoritenstraße 36
Fassungsraum: 185 (1909)
Ursprünglich von der Universal Films et Kinematograph Company als Weltbiograph gegründet, zog es die Gesellschaft noch im Gründungsjahr in die Innere Stadt, und das Weltbiograph Kino wurde am Stubenring neu eröffnet. Der Standort Favoritenstraße 36 wurde von den folgenden Lizenzinhabern, Max Rády-Maller (einem Gesellschafter der Company) und Gabriele Steiner, in Maxim Bio umbenannt, ehe Steiner die Lizenz 1912 an den Standort Favoritenstraße 12 (Johann Strauß Kino) übertrug und das Kino schloss.
Odeon Kino (1911/1912)
Odeon Kino
Große Neugasse 6
Fassungsraum: -
Ulrich Kalb, der das Kino 1911 eröffnete, siedelte mit seiner Lizenz bereits im Folgejahr auf den Favoritenplatz 5, wo er das neue Wiedner Zentralkino eröffnete, und schloss das Kino in der Großen Neugasse.
[temporär als Theatersaal genutzt]
Schikanederkino - schikaneder (1911-bestehend)
schikaneder
Margaretenstraße 24
Fassungsraum: 180 (1909); um 200 (ab 1914); heute ca. 100
Das Schikanederkino zählt heute zu den ältesten bestehenden Kinos in Wien. 1911 gegründet, führte man auch hier 1930 den Tonfilm ein. In den 70er- und 80er-Jahren als "Kulturklubkino" geführt, ist es heute ein populäres Lokal mit angeschlossenem Veranstaltungsraum, in dem sowohl laufend Kino- wie auch temporär Theaterproduktionen gezeigt werden. Der derzeitige Inhaber und Konzessionär führt daneben seit 2004 auch das TOP Kino in Wien IV.
www.schikaneder.at
Schönburg Kino (1913-1964)
Schönburg Kino
Wiedner Hauptstraße 64
Fassungsraum: 269 (1914, 1922); 275 (ab 1930)

zur Geschichte >
Graf Narkosches Haus (vor 1908)
Johann Strauß Theater (1908-1930)
Scala (1930/31-1933)
Scala (1933-1938)
Ufa Kino (1938-1945)
Neues Theater in der Scala (1948-1956)












(Neues Theater in der) Scala - Ufa-Kino - Scala [Theater] - Scala [Kino] - Johann Strauß Theater
Favoritenstraße 3 (Konskriptionsnummer 104) (andere Angabe: 8)
Fassungsraum: 1192 (1908), 1.360 (1931)

1908 als Johann Strauß Theater erbaut und mit einer Aufführung von Johann Strauß' Operette Tausend und eine Nacht eröffnet.
zur Geschichte >
Direktoren >
Theater Akzent (bestehendes Theater)
Theater Akzent
Theresianumgasse 18 / Argentinierstraße 37
Fassungsraum: 455

Das Theater Akzent wurde 1989 von der Arbeiterkammer gegründet, seit 1990 als Verein geführt, 2006 übernimmt Wolfgang Sturm die Direktion. Kabarett, Theater, Lesungen, Konzerte, Spieltstätte der Wiener Festwochen.

www.akzent.at
Wiedner Bürger Kino (1909-1914) - Wiedner Bürger Kino (1914-geschlossen)
Wiedner Bürger Kino - Wiedner Bürgerkino
Favoritenstraße 32 (Möllwaldplatz 1) - davor Rainergasse 31
Fassungsraum: 230 (1914); 227 (1924, 1934)
Auch dieses Kino hielt sich nicht lange. 1914 übertrug der damalige Konzessionär, Benno Mayer, seine Lizenz unter Beibehaltung des Namens an den lukrativeren Standort Favoritenstraße 32 und schloss das Kino in der Rainergasse nach nur knapp fünf Jahren Laufzeit. Mayer führte das Kino bis 1933, danach übernahm den Betrieb Julius Oehring. Ab 1930 gab es hier auch Tonfilme.
Wiedner Zentralkino (1912-geschlossen)
Wiedner Zentralkino
Favoritenplatz 5 / Favoritenstraße 74
Fassungsraum: 220 (1914); 226 (1922); 252 (1934)
Der im galizischen Tarnow geborene jüdische Kinobesitzer Ulrich Kalb eröffnete das relativ kleine Kino (Saal: 17,8 x 5,30 m) 1912, nachdem er das kurz zuvor in der Großen Neugasse gegründete Odeon Kino aufgrund des schlechteren Geschäftsganges wieder geschlossen hatte. 1925 übernahm die Lizenz der Huf- und Wagenschmied Josef Stärk und führte das Kino neben seiner Schmiede. 1928 kaufte Anton Starha, der zuvor Konzessionär des Austria Kinos in Wien III gewesen war, die Immobilie und übernahm auch die Lizenz. Relativ spät führte man hier erst 1931 den Tonfilm ein.