Fotos: ach, Juli 2007

Das Flieger Kino entstand durch den Umbau der ehemaligen Dietrichsteinschen Reitschule. In den Zwanzigerjahren des 20. Jahrhunderts wuchs seine Popularität vor allem auch durch die Eröffnung eines angeschlossenen Freiluftkinos im dahinter gelegenen Clam-Gallas-Park (vgl. dazu auch Währinger Straße). Während des Nationalsozialismus wurde das nunmehr "arisierte" Kino von einem ehemaligen Offizier und "100-prozentigem Invaliden" geführt.

1947 übernahm die Sascha Filmproduktion die Leitung des Flieger Kinos. 1971 wurde das Kino umgebaut und dem Französischen Lyceum als Studio Molière angegliedert wurde. In dieser Form dient es auch heute noch für Theateraufführungen und andere Veranstaltungen.

Etwa zur selben Zeit wie der Umbau des Kinos wurde auch eine "Freiluftdependence" des ehemaligen Flieger Kinos eröffnet - das sog. "Freie Kino". Der Eintritt war damals gratis.

* Schwarz 2003 gibt 1921 als Gründungsjahr an und verweist auf S. 211 auf die Gründung des Freien Kinos.

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