Foto: jh, Juli 2007

Das heute noch existierende Votiv Kino, ein im Soutterain eines Wohnhauses errichtetes Kino gleich gegenüber von Votiv Kirche und vorgelagertem Votivpark, der auch namensgebend für das Kino war, hatte in den ersten Jahren seines Bestehens u. a. eine Hinterwandprojektionen in der Auslage, die zur Bewerbung von Filmen durch Kurzfilmtrailer diente. (Vgl. Grafl 1993, S. 92)

Während des Zweiten Weltkrieges gehörte das Votivpark Kino zu den "durchschnittlichen" Bezirkserstaufführungskinos und wurde von seiner Besitzerin, Frau Fix, so lange es ging als von der nazionalsozialistsichen Linie unabhängiges Kino gefürt - 1939 jedoch wurde auch das Votivpark Kino "gleichgeschaltet". Im Herbst 1944 lief hier Musik aus Salzburg - der letzte hier gespielte Unterhaltungsfilm der Ufa, ehe das Kino am 10. Februar 1945 bei einem Bombenangriff zerstört wurde.

1985 wurde das Kino durch den alternativen Filmverleih "Filmladen" übernommen und in Votiv Kino umbenannt. 2007 wird das Kino gemeinsam mit dem nahe gelegenen De France Kino am Schottentor künstlerisch geleitet.

Website: www.votivkino.at

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