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Besitzerin war eine Gesellschaft zur "Finanzierung von Vergnügungsetablissements" unter der Leitung des Filmindustriellen Oskar Glück.
Der Verein für Lungenkranke "Viritus unitis", von 1913 bis 1926 Konzessionär des Kinos, organisierte hier in den ersten Jahren auch auch Theateraufführungen, deren Handlung durch eingespielte Kurzfilme ergänzt (Wallenstein, der Schlage der Saison) oder vorangetrieben (Faust oder Vom Teufel verführt) wurde.
1914 schon verfügte das Burg Kino über zwei Etagen, die bis heute im großen Saal erhalten geblieben sind.
Ab 1930 spielte man auch hier ausschließlich Tonfilme. Nach dem "Anschluss" zählte das Burg Kino zu den letzten Kinos in Wien, die noch fremdsprachige Filme zeigte, und ging damit einen auch existenziell schwierigeren Weg; doch ab September 1939 waren US-Filme verboten, und auch dieses Kino musste sich den Vorgaben des Regimes unterordnen.
Heute hat das ehemalige Großkino am Ring zwei unterschiedlich große Säle.


Derzeitiger Konzessionär und Betreiber ist Dipl.-Ing. Kurt Schramek.
www.burgkino.at


Texte
Laudatio auf das Burgkino (Der Standard, 08.08.2003)