1981 übernahm Emmy Werner (geb. 1938) den Fundus des Theaters Courage, an dem sie mit ihrem Debüt 1963 ihre Theaterkarriere begonnen hatte, und in der Drachengasse ein "Zentrum für Frauenkultur", die im angeschlossenen "Kleinen Raum in der Drachengasse" frauenspezifische u. a. auch beganng, Theaterstücke aufzuführen.
1984 adaptierte Werner für das von Stella Kadmon übernommene Theater der Courage einen weiteren Raum in der Drachengasse. 1985 und 1986 wurde das Theater in der Drachengasse vom Kulturamt der Stadt Wien zur besten "Kleinbühne" des Jahres ausgezeichnet.
1987 erhielt das Haus den Status einer "Mittelbühne". Noch im selben Jahr beendete Emmy Werner ihre Leitungstätigkeit an diesem Theater und übernahm im Jahr darauf die Leitung des Volkstheaters der Stadt Wien.
Ihr folgten die bis heute dort tätigen Johanna Franz und Eva Langheiter, Lebensgefährtin des für die Stadt Wien tätigen Christian Pronay (Wiener Theaterverein) als Leiterinnen des Hauses.
Ab 1989 erhielt das Theater dank seiner Nähe zum Kulturamt der Stadt Wien zusätzlich zur Jahresförderung (s. ehem. Kleinbühnenfonds 1973-1990) auch Subventionen aus dem "Prämien-Topf", der eigentlich nur für "freie Gruppen" ohne festes Haus bestimmt war.

Das Theater Drachengasse wurde 1993 dank einer Unterstützung durch die Stadt Wien renoviert und technisch neu adaptiert und bringt seither vor allem Eigenproduktionen sowie Gastspiele mit Schwerpunkt auf zeitgenössisches Sprechtheater.

www.drachengasse.at

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