Apollo Tanzsäle
Apollo Theater (1904-1929)
Apollo Kino ( 1929-1998-bestehend)












Apollo Kino - Apollo Theater - pollo Tanzsäle
Gumpendorferstraße 63
Fassungsraum: heute 12 Säle mit über 1.000 Plätzen
Das Kino wurde in den Jahren 1998/99 umgebaut und 1999 als Multiplexx-Kino mit 12 Sälen wiedereröffnet.
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Kaleidoskop am Naschmarkt - Ateliertheater am Naschmarkt
Ateliertheater am Naschmarkt
Linke Wienzeile
1961 von Burgschauspieler Veit Relin im ehemaligen Kaleidoskop Theater gegründet. Relins Hauptanliegen - der Schauspieler und Regisseur war auch als bildender Künstler tätig - war die Verbindung von Theater und bildender Kunst, und so brachte das Theater unter seiner Leitung u. a. die österreichischen Erstaufführungen von Stücken von Oskar Kokoschka oder Pablo Picassos. 1967 wurde es von Peter Janisch übernommen. Nach der Schließung des Standortes siedelte das Ateliertheater in den 7. Bezirk, vorerst in die Lerchenfelderstraße, seit einigen Jahren in die Burggasse.
Flottenvereinskino (1913-1952?) - Flotten Center / Flotten Kino (1953-2002)
Flotten Center / Flotten Kino - Flottenvereinskino
Mariahilferstraße 85-87
Fassungsraum: 775 (1953)
Heute befinden sich dort, wo einst eines der bekanntesten Wiener Innenstadtkinos stand, eine Filiale von Mac Donald's sowie das Gesundheitszentrum Wien-Mariahilf.
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Grand Bioskop (vor 1912-geschlossen)
Grand Bioskop
Mariahilferstraße / Ecke Wallgasse
Fassungsraum: -
English Cinema Haydn (-bestehend) - Haydn (Ton) Kino (1917/1930 Tonkino-)

















Haydn (Ton) Kino / English Cinema
Mariahilferstraße 57-59
Fassungsraum: -
Das heute noch bestehende Kellerkino gehörte seit seiner Eröffnung als Haydn Ton Kino im Jahre 1930 zu den ersten Tonkinos der Stadt. Nach Kriegsende wurden auch in diesem Kino kleinere Theatervorstellungen geboten, u.a. 1947 von Margarete Gölles. Zuletzt wurde das ehemalige Großkino um 180 Grad gedreht, in mehrere Säle gegliedert und zu einem englischsprachigen Kino-Center.
www.haydnkino.at
Interkult Theater
Interkult Theater
Fillgradergasse 16
Fassungsraum: -
Wurde 1992 gegründet- wird als Begegnunsstätte verschiedener Kulturen verstanden. Sprech-, Tanz-, Musik-, Kindertheater, Förderung des kulturellen Austausches.
Die Hauptinterresse des Interkulttheaters gilt Künstlern, die aus verschiedenen Kulturen kommen und in Wien leben und in verschiedenen Richtungen wie darstellende Kunst, Musik, Tanz, Film, bildende Kunst arbeiten, Platz und Raum für ihr Schaffen zu bieten. Das Interkulttheater versteht sich als eine Schnittstelle, die jungen und nicht etablierten Künstlern und Gruppen in Wien, welcher Herkunft und Sprache auch immer die Möglichkeit bietet, zu produzieren, zu experimentieren und ihnen dabei mit seinen bereits vorhandenen Strukturen wie Raum, Technik, Administration, Öffentlichkeitsarbeit etc. beisteht und sie unterstützt.
Zeltkino Geni (vor 1896-1904) - Geni Kinematograph (1904-1911) - Kammerlichtspiele Westend (auch: Westend Kino, 1911-1964)
Kammerlichtspiele Westend - Geni Kinematograph - Zeltkino Geni
Wallgasse 39 / Ecke Mariahilfer Gürtel
Fassungsraum: 140 (1904); 350 (1909); 258 (1911)
Zeltkinos - die ersten "mobilen" Kinoräume, die an unterschiedlichen Standorten in Wien Filme vorführten - gehörten zu den ersten Kino"sälen" der Stadt. Das Zeltkino der Familie Geni zählte zu den bekanntesten und kann als paradigmatisch für die Entwicklung des Kinematografen vom mobilen Vorführraum zum festen Kinosaal bezeichnet werden. 1899 wurde hier der Strom noch durch Dampfmaschinen erzeugt und das Kino noch als "Zirkus" bezeichnet: ein großes Zelt, an dessen Vorderfront sich die Kassa und eine riesige Orgel befanden, und dessen hunderte Glühbirnen in der Nacht das Publikum anlockte. Um sich Freikarten für die bis zu halbstündigen Filmvorführungen zu verdienen, holten die Kinder der Umgebung Wasser zur Kühlung des Aggregates der Strom erzeugenden Dampfmaschine.
1904 ließ Louis Geni eine Lichtanlage einrichten, die das Wiener Publikum bei Tag und bei Nacht anlocken sollte. Die elektrischen Orgel, die die Leute von zehn Uhr morgens bis spät in die Nacht anlockte, blieb bestehen und spielte die bekanntesten Opernarien und Operettenschlager der Zeit. Der Ausrufer verkündete "die größten Weltsensationen: bewegliche Gestalten im Bild [...] eine höchstvergnügliche, ungemein lehrreiche Vorstellung" (Grafl 1993, S. 16).
Das Zeltkino Geni etablierte sich rasch auch für ein bürgerliches Publikum zu einem fixen Bestandteil der frühen Wiener Kinolandschaft. Vor 1904 fasste das Kino noch um die 140 Personen, 1909 bereits 350 Personen. 1911 wurde das ehemalige Zeltkino vom nunmehrigen Inhaber Otto Marschall noch einmal umgebaut und mit einem Fassungsraum von 258 Personen als Kammerlichtspiele "Westend" eröffnet, die an dieser Stelle bis 1964 bestanden. 1916 ließ der neue Besitzer sogar Logen einbauen und vegrößerte so den Fassungsraum dieses "Grätzel"-Kins, in dem sich auch immer wieder Zuseher aus der "Provinz" - auf dem Weg zum nahe gelegenen Westbahnhof - einfanden. So ist es auch kaum verwunderlich, dass das Westend Kino bereits in den 30er-Jahren als eines der ersten Wiener Kinos mit festem Standort und täglichen Auffühungen gelistet wurde. 1964 musste das Kino einem Möbelhaus weichen. Heute befindet sich hier ein Hotel.
www.kinogeschichte.at/geni/
Café Dobner
Literatur am Naschmarkt (1931-1938)
Literatur am Naschmarkt
Linke Wienzeile 4/Ecke Getreidemarkt 1
Fassungsraum: -

Die Literatur am Naschmarkt wurde am 2. November 1933 im Café Dobner an der Ecke von Linker Wienzeile und Getreidemarkt gegründet.
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Raimundtheater
Raimund Theater
Wallgasse 18-20
Fassungsraum: ca. 1.000
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Grand Kinematographentheater (1906-) - Kino Schäffer-Haushofer - Schäffer Kino (-01.01.1990)
Schäffer Kino - Kino Schäffer-Haushofer - Grand Kinematographentheater
Mariahilferstraße 37
Fassungsraum: 468 (500)
:1907 von der bekannten Wiener Volksschauspielerin Mizzi Schäffer, einer der ersten Frauen in der Wiener Kinobranche, als Grand Kinematographentheater gegründet, gelangte das Kino gleich im ersten Jahren in die Schlagzeilen der Wiener Tagespresse, als ein dunkelhäutiger, bunt gekleideter Mann vor dem Eingang zu diesem Lichtspieltheater einen wahren Massenandrang verursachte und zu Staus im gesamten Straßenbereich führte. Das Kino zählte mit Parkett und Galerie (Fritz 1992, S. 42) schon bald zu den elegantesten und repräsentativsten "Kinotheatern" der Stadt, und bereits ein Jahr nach seiner Eröffnung wurden nicht weniger als 24 Logen eingebaut - eine kleine Reminiszenz der ehemaligen Theater-an-der-Wien-Schauspielerin (andere Angaben: Carltheater) an ihre Theatervergangenheit. Das bald schon in Schäffer Kino umbenannte "Logenkino" verfügte über mehr als 500 Sitzplätze und hielt sich auch über die ersten Jahre des Wiener Kinosterbens hinaus bis in die späten Neunzigerjahre des 20. Jahrhunderts hinein. In den letzten Jahren seines Bestehens "fristete es ein Dasein als Pornokino" (Grafl 1993, S. 29), ehe es 1989 geschlossen wurde und einem Musikgroßhandlung weichen musste. Seit Sommer 2005 befindet sich hier die größte österreichische Filiale eines Schuhkonzerns.
Studio 1 (1954-1974)
Studio 1
Mariahilferstraße 85-87
Fassungsraum: 214
Kino Mariahilf (1913/1914-1983)
Gruppe 80 (1983-2005) - TAG (Theater an der Gumpendorferstraße, seit Jänner 2006)
TAG - Gruppe 80 - Kino Mariahilf
Gumpendorferstraße 67
Fassungsraum: 369

Nachdem das zuletzt als Pornokino geführte Kino am 31. Jänner 1983 geschlossen wurde, eröffneten Helmut Wiesner und Helga Illich das Theater Gruppe 80, das bis 2005 bestand. Nach der Schließung des Theaters, die zum Teil altersbedingt, zum Teil aufgrund der prekären Situation von freien Theaterschaffenden in Wien erfolgte, eröffnete am 13. Jänner 2006 das neue Theater an der Gumpendorferstraße (TAG) unter der Dreichfachdirektion der ehemals ebenfalls freien Gruppen urtheAter, L.U.S.Theater und Theater Kinetis.
www.dasTAG.at
Theater an der Wien
Theater an der Wien
Linke Wienzeile 6
Fassungsraum: -
www.theater-wien.at
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Theater Brett
Theater Brett
Münzwardeingasse 2
Fassungsraum:
-
Das Theater Brett wurde 1977 von Nika Brettschneider und Ludvík Kavín gegründet; zunächst Aufführungen an verschiedenen Spielstätten, seit 1984 eigenes Theater in der Münzwardeingasse. Fokus auf nonverbales Theater mit Hilfe von Gestik, Mimik und Körpersprache. Aufgeführt werden Stücke tschechischer, aber auch österreichischer Autoren.

www.theaterbrett.at
Café Dobner
Theater der 49 im Café Dobner (um 1949)
Wein & Co (bestehend)
Theater der 49
Linke Wienzeile 4
Fassungsraum:
49
1948 gründeten Schüler des Konservatoriums, darunter der Schüler Walter Firners, Helmut H. Schwarz, das Studio junger Schauspieler. Man eröffnete mit Hans Weigels Barabbas in der VHS Alsergrund.
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Top Center (1986-2001)
Top Kino & Gastronomie (2004-bestehend)
Top Kino - Top Center Kino
Rahlgasse 1
Fassungsraum: -
Das Top Kino ist seit 2004 die zweite vom Leitungsteams des Schikaneder Kinos (der Wegenstein Veranstaltungs KEG) geleitete multifunktionale "Spielstätte" mit Hauptaugenmerk auf Filmprogramme, aber auch Theateraufführungen, Performances und andere Veranstaltungen, vor allem der unabhängigen Theaterschaffenden Wiens.
www.topkino.at
Westend Kino (1924-1964)
Westend Kino (1924-1964)
Wallgasse 39
Fassungsraum: 324
Das Kino wurde am 31. März 1964 geschlossen.
Wiener Volksbühne
Wiener Volksbühne
Gumpendorfer Straße
Fassungsraum: -
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Wienzeile Kino (geschlossen)
Wienzeile Kino
Linke Wienzeile 4 (ehemals Magdalenenstraße 4)
Fassungsraum: -
Das Wienzeile Kino wurde gegründet von Karl Juhasz, einem Pionier der Wiener Kinogeschichte, der hier bis Ende 1912 das von ihm patentierte "Kinoplastikon" zeigte - eine Mischform aus Film und Theater, bei der vor allem Märchen und Sagen in dreidimensionalen "Bildern" vorgeführt wurden.
1947 wurde das Kino - gemeinsam mit Maria Theresien (VI.), Löwen (III.) und Flieger Kino (IX.) - von der Sascha Filmproduktion geführt.