Dank der zahlreichen Theater entlang der heutigen Praterstraße und in ihrer Nähe zählte die Leopoldstadt bis in das 20. Jahrhundert hinein als Wiens führender "Theaterbezirk". Heute ist von dem ehemaligen wichtigsten Theaterbezirk der Stadt kaum noch etwas entdecken.
Nordbahn Kino (ab 1921) - Adria Kino (1931-1964)
Adria Kino
Am Tabor 22
Fassungsraum: 255 (1922); 151 (1934); 238 (1964)
Das schmale Parterrekino hatte bereits in den ersten Monaten seines Bestehens mehrere Besitzer, ab 1922 geht es in den Besitz des Fabrikanten Josef Messhina und als Mitbesitzer an Alois Strauß, der auch die Konzession hat, über. 1933 geht die Lizenz an Lilly Strauß über, ab 1934 an Josef Bauer.
Augarten Kino / Augarten Lichtspiele (vor 1909/and. Ang.: 1912-30.04.1973)
Augarten Kino
Malzgasse 2 (andere Angaben: Untere Augartenstraße 28)
Fassungsraum: 235 (1909; 250 (1914, 1922, 1934); 218 (1973)
Das Kino wurde am 30. April 1973 geschlossen.
Budapester Orpheum (vor 1938)
Budapester Orpheum
Das in den ersten Jahren seines Bestehens von Heinrich Eisenbach geleitete Budapester Orpheum hatte seinen Durchbruch 1890 dank Adolf Bergmanns Klabriaspartie. In den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts feierte Hans Moser hier große Erfolge als Bühnenschauspieler.

Zirkus (vor 1920)
Zirkus Busch Kino (ab 1920) - Busch (Ton) Kino (bis 1945)
Busch (Ton) Kino - Zirkus Busch Kino
Prater, Ausstellungsstraße 145
Fassungsraum: um die 1.800
Das als einziges Wiener Kino in einem ehemaligen Zirkus errichtete Busch Kino zählte zu den größten Kinos der Stadt. In den Zwanzigerjahren beschäftige man hier 60 Musiker für das dem Kino zugehörige Orchester, das die Stummfilme der Zeit für die knapp 1.800 Zuseher begleitete. Besitzer und Inhaber der Konzession war vor 1938 der Patriotische Hilfsverein vom Roten Kreuz , der spätere Landesverband vom Roten Kreuz. Als Geschäftsführer bestellte man den in Ungarn geborenen Kinobesitzer Bela Honig, der in Wien auch das Haydn Kino leitete. Kapellmeister war in den ersten Jahren Fritz Zeilinger. Ende 1929 wurde auch im Busch Kino der Tonfilm eingeführt. 1945 bei einem Bombenangriff zerstört, wurde das Kino nicht mehr wieder aufgebaut.
Leopoldstädter Theater - Carl Theater (1847-zerstört 1951)
Carl Theater - Leopoldstädter Theater
Praterstraße 31 (ehemalige Jägerzeile)
Fassungsraum: -
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Tabor Kinematograph - Tabor Elite Kino - City Ton Kino
(1909-?)
City Ton Kino - Tabor Elite Kino - Tabor Kinematograph
Taborstraße 108
Fassungsraum: 125 (1909); 123 (1914, 1922); 131 (1934)
Ab 1929 wurde das Kino von Juni bis August wegen "Unrentabilität" gesperrt.
Ab 1931 gab es auch in diesem Kino ausschließlich Tonfilme.
Rolandbühne (1913) - Fürstenhof - Exlbühne - Wiener Künstlertheater (1919-1951)
Diana Kino / Diana Lichtspiele (1951-1968)
Diana Kino
Praterstraße 25
Fassungsraum: 730
Am 8. August 1919 eröffnete Emil Richter-Roland die Rolandbühne, in dem man "Wiener Humor, Wiener Musik und Wiener Frauenanmut" zeigen wollte. Am Programm standen neben Theater und Kabarett u.a. auch Filmvorführungen. Ab 1920 gehörte Hans Moser zu den Ensemblemitgliedern und ab 1924 traten hier Armin Berg und sein Ensemble, das Theater der Komiker, auf.
Nach 1945 versuchte hier Fritz Eckart, den "Leopoldstädter Theatergeist" zu neuem Leben zu erwecken: Im "Wiener Künstlertheater" unter seiner Direktion wurden vor allem Operetten und Singspiele gezeigt. Im Zuge der Kürzungen der Subventionen für Privattheater in den Jahren der Wiener Theaterkrise nach 1949 musste auch das Künstlertheater schließlich 1951 geschlossen werden. Die Räume wurden zu einem Kino adaptiert: Das Diana Kino wurde am 29. Februar 1968 geschlossen.
Heute befindet sich hier ein Supermarkt.

Im selben Gebäude gab es übrigens auch das Kaffeehaus "Fürstenhof", an dem sich zahlreiche der KünstlerInnen des Wiener Künstlertheaters auch untertags trafen. Das Lokal galt einige Zeit sogar als "Vermittlungsstelle" durch Impressarios; abend verwandelte sich das Café zu einem bekannten Tanzlokal, u. a. trat hier um 1950 der beliebte Wiener Schlagersänger Willy Hagara (* 1927) auf.
Donaustädter Biograph (01.12.1909-1914)
Donaustädter Biograph
Ennsgasse 23
Fassungsraum: -
Das kleine Kino bestand nur wenige Jahre an diesem Standort. 1914 transferierte der damalige Konzessionär Josef Schmalzhofer seine Lizenz auf den Mittersteig 15, Wien IV (siehe "Mittersteig Kino").
Leopoldstädter Lichtspieltheater (1913-1924 - Excelsior (ab 1924-zerstört)
Excelsior - Leopoldstädter Lichtspieltheater
Taborstraße 75
Fassungsraum: 211 (1914); 210 (1922); 227 (1934)
Das von Johann Weller eröffnete kleine Kino (5,70 x 19,20 m) wurde von 1920 bis 1924 von Magdalena Thür geleitet. Ab 1924 war Dr. Paul Freund Besitzer des Kinos, der die Lizenz dem im Ersten Weltkrieg viermal verwundeten und bis 1923 pensionslosen Kriegsinvaliden Carl Wenzel Hannarode übertrug. Von 1926 an hatt die Lizenz der Landesverband der Kriegsinvaliden.
Nach der Besitzübernahme von Wilhelm und Irma Adler im Jahre 1928 blieb Besitz und Lizenz wieder in einer Hand, aber 1931 war dies Siegmund Mahrer.
Schreyersches Affentheater (1845/1847)
Fürst Theater - Jantsch Theater - Lustspieltheater
Tegethoff Kino - Leopoldstädter Volkskino / Lustspieltheater - Filmpalast (1927-1972/1981*)
Filmpalast - Lustspieltheater / Leopoldstädter Volkskino - Tegethoff Kino - Jantsch Theater - Fürst Theater - Schreyersches Affentheater
Prater 1 / Ausstellungsstraße (Praterhütte 45)
Fassungsraum: 566 (1927), 1.062 (ab 1932), 1065 (1927, 1934)
* Unterschiedliche Angaben in der Quellenforschung.
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Helios Kino (1909/29.06.1913-08.09.1983*)
Helios Kino
Taborstraße 36, zuvor Taborstraße 21
Fassungsraum: 196 (1909, Taborstraße 21); 400 (1914, Taborstraße 36); 408 (1922, 1934, 1983)
Das 1909 in der Taborstraße 21 eröffnete Kino wechselte 1913 in die Taborstraße 36. Konzessionär war damals der Inhaber einer elektromechanischen Werkstätte Lambert Schmidt. Ab 1927 erhielten bei der ersten Vorstellung des Tages Mitglieder des Vereins der Körperbehinderten freien Eintritt. Damit war das Helios das einzige Kino der Stadt, in dem körperlich behinderte Menschen Freikarten bekamen.
*Schwarz 2003 gibt als Schließungsjahr 1988 an.
Interims-Theater im Odeon-Saale (1847)
Interims- Theater im Odeon- Saale
Odeongasse 2a- 10
Fassungsraum:-
Johann Strauß Theater
Johann Strauß Theater
Jüdische Bühne - Kleines Theater
Jüdische Bühne
Praterstraße 60
Die ehemalige Jüdische Bühne, später Ernst Lönners Kleines Theater in der Praterstraße, ist heute ein Supermarkt.
Jüdisches Künstlerkabarett
Jüdisches Künstlerkabarett
Kaisermühlen Lichtspiele (zerstört)
Kaisermühlen Lichtspiele
Sinagasse 33
Fassungraum: 120 (1914, 1922); 140 (1934)
Schmales Kino in der Nähe des Praters.
Stillersche Halle (vor 1900)
Kino Stiller (um 1900-1927)
Kino Stiller
Prater 77
Fassungsraum: 412 (1909); ca. 600 (1914, 1922)
In der Stiller'schen Halle wurden bereits ab 1899 Filme gezeigt, daneben gab es eine mechanische Schießstätte, eine Kraftmaschine und andere Vergnügungsanlagen des beliebten Prater-Treffpunkts. Um 1905 wurde hier ein fester Kinobetrieb eingerichtet. Lizenzinhaberin waren bis 1926 Josefine Kirbs und Anna und Josef Stiller. Ab 1926 hatte der österreichische Blindenverband die Konzession für diesen Kinobetrieb.
" Kinos in Österreich – ein kurzer Überblick"
Kino Klein (1905-1924) - Krystall Kino (1924-) - Kristall Kino (bis 1945 [1])
Kristall Kino - Krystall Kino - Kino Klein
Prater 40 (Straße des 1. Mai)
Fassungsraum: 425 (1909); 490, davon 100 Stehplätze (1914); 508 (1934)
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Kern Karussell (1903/04-1914)
Lichtspielpalast (1914-1945)
Lichtspielpalast - Kern Kino / Karussell
Prater 80
Fassungsraum: 40 (1909); 457 (1914); 379 (1922); 457 (1934)
1895 hatte Emmerich Kern im Prater ein populäres Wiener Karussell errichtet. 1903 wurden im Kern'schen Unternehmen zum ersten Mal "Projekten" präsentiert. Kurz darauf folgte die Umbenennung des Etablissements: Das einen ca. 10 x 20 Meter großen Zuschauerraum umfassende Kern Kino war ein frei stehendes großräumiges Lichtspieltheater, das in den folgenden Jahren derart beliebtes Prater Besucherziel wurde, dass Emmerich Kern das Karussell schließich ganz aufgab und 1914 das Kino nach moderneren Maßstäben umbaute und in "Lichtspielpalast" umbenannte. Kurz darauf wurde das Karussell zugunsten der Vergrößerung des Kinos abgerissen. Der wahrscheinlich populärste "Direktor" des Kern Kinos war der in Budapest geborene Stefan Perlmann, der bereits als Jugendlicher seine Tage im zu diesem Zeitpunkt noch von Kern geführten Kino- und Unterhaltungsetablissement verbrachte. 1906 bewarb er sich bei diesem Unternehmen - und arbeitete in den folgenden Jahren als Billeteur, Plakatierer und Ausrufer, eher er im Jahre 1918 zum Mitbesitzer wurde und das Kino bis in die Zwanzigerjahre hinein führte, eher er das bis dahin von Johann und Sophie Nehéz gegründete Zentraltheater übernahm. Der "Lichtspielpalast" fasste in den folgenden Jahren nicht weniger als 450 Zuschauer. Ab 1930 spielte man hier Tonfilme. 1945 wurde das Kino bei einem Bombenangriff zerstört und nicht wieder aufgebaut.
Luna Kino (1955/56?*-1971)
Luna Kino
Taborstraße 69
Fassungsraum: ca. 500
Über das Luna Kino findet sich heute kaum noch Information. Grafl bescheibt es in seinem 1993 erschienen Buch Praterbude und Filmpalast das Kino als äußerst schlicht, funktional und "zweckgebunden". Die erhaltenen Fotos zeigen eine für die späten Fünfzigerjahre typische Kinoarchitektur und ein helles, durchkomponiertes Ambiente. Typisch auch das Vordach, das den Schriftzug des Kinos trug, und das dreigliedrige Schaufenster, in dem sich unter den gesetzten Filmtiteln Foto an Foto reihte. Doch das entgegen vielen anderen Kinos der Stadt auf die Filmvorführung konzentrierte Kino konnte sich nicht lange halten.
Heute befindet sich dort ein Eissalon.
* Manche Quellen geben das Gründungsdatum vor 1938 an, Schwarz 2003 nennt 1955/56.
Weltbiograph - Maxim Biograph (1904/05-1922)
Maxim Biograph - Weltbiograph
Praterstraße 66
Fassungsraum: 250 (1909); 250 (1914); 245 (1920)
Die kurze Geschichte des kleinen Kinos mit Galerie ist überaus spannend: Erster Besitzer und Lizenzinhaber war die Universal Films et Kinematograph Company, die noch im Jahr der Eröffnung mit dem "Weltbiograph" in Stubenringkino (Stubenring 20, Wien I) wechselte. Von 1907 an war Max Rády-Maller, der spätere Gründer es Elitekinos (Wollzeile 34, Wien I), Lizenzinhaber; ihm folgte Olga Sattel und schließlich bis 1922 Sofie Sterba, die in diesem Jahr die Lizenz für das "Alt Wien Kino" (Brunnengasse 38, Wien XVI) erhielt und das Kino schloss.
Singspielhalle (vor 1902)
Münstedt Kino Palast (1899/1902-1945/1955-1984)
Münstedt Kino Palast - Singspielhalle
Prater 142 (and. Ang.: Prater 104)
Fassungsraum: 415 (1909); 508 (1914); um 520 (1922, 1934); zuletzt um 600
1899 von Gustav Münstedt gegründet, erhielt der Direktor dieses im Wiener Prater frei stehende Varietés 1902 die Konzession zur Errichtung eines Kinos an der Stelle einer ehemaligen Singspielhalle. Münstedt leitete das Kino bis zu seinem Tod im Jahre 1933, danach führten es seine Erbe, Nikolaus und André Marcell - nach Hans Pemmer zwei Liliputaner, die bis dahin für Münstedts mehrspartiges Unterhaltungsetablissement tätig gewesen waren - sowie die ehemalige Haushälterin Marie Kokesch. 1945 wurde das Kino an diesem Standort zerstört, an einem anderen Ort noch einmal aufgebaut. Nach einigen Angaben wurde das Kino 1955 wieder geschlossen, Bauer 1994 und Schwarz 2003 nennen jedoch das Jahr 1984 als Schießungsjahr (lt. Bauer 05.11.1984).
Nestroysäle (1898-)
Intimes Theater - Triamon - Café Reclame / Theater Reclame - Jüdische Künstlerspiele - (Theater im) Nestroyhof
Nestroy Kino (1905-1975)
(Theater im) Nestroyhof
(Theater im) Nestroyhof - Nestroy Kino - Jüdische Künstlerspiele - Theater Reclame / Café Reclame - Triamon - Intimes Theater - Nestroysäle
Praterstraße 34 / Nestroyplatz 1
Fassungsraum: 220 (1909); 270 (1914); 270 (1920); 272 (1934)
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Odeon - Produktenbörse Wien (erbaut 1889-geschlossen vor 1988)
Odeon Serapionstheater Theater (1988-bestehend
Odeon Serapionstheater
Taborstraße 10
Fassungsraum: -
1988 zog die Gruppe Serapionstheater, die aus dem 1973 gegründete Ensemble PupoDrom rund um Erwin Piplitz (* 1939) und Ulrike Kaufmann (*1953) entstanden war, in die Prunkräume der ehemaligen Produktenbörse von Wien in der Praterstraße, die auch Odeon genannt wurde.
Die Gruppe war ursprünglich eine Wandertruppe, hatte sich jedoch bald schon am Wallensteinplatz mit einem festen Raum.
www.odeon-theater.at
Panorama Center (1962-1993)
Panorama Center 1-3
Praterstern 1
Fassungsraum: - (3 Säle)
Das Panorama Kino war das erste Kino-Center mit mehreren Sälen der Stadt.
Planetarium Studio 2 (1965-01.08.1972)
Planetarium Studio 2
Prater, Oswald-Thomas-Platz 1
Fassungsraum: 186
www.planetarium-wien.at
Prater Nonstop Kino (1956-1997)
Prater Nonstop Kino
Prater ? (Straße des 1. Mai 56b)
Fassungsraum: -
Rembrandtkino (1909-zerstört)
Rembrandtkino
Malzgasse 2
Fassungsraum: 199 (1914, 1922); 211 (1934)
Schmaler Kinosaal; 20 x 5 m
IFA Palastkino - Ferdinandskino - Schweden Kino (1919-zerstört)
Schweden Kino - Ferdinandskino - IFA Palastkino
Taborstraße 1-3
Fassungsraum: 702 (1922); 654 (1934)
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Sperl Säle / Der Sperl (1701-um 1900)
Sperl Säle
Kleine Sperlgasse 2a / Hollandstraße 12-14
Fassungsraum:-
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Stefanie Kino (1914-1923?)
Stefanie Kino
Obere Donaustraße 79
Fassungsraum: 202 (1914); 236 (1922)
Das kleine Kino mit schmalen Vorführsaal wurde von 1914 bis 1923 von Marie Dolezal geleitet. Ob das Kino nach 1923 weiterbestand, konnten wir noch nicht ausfindig machen.
Singspielhalle (vor 1919)
Leopoldstädter Volkskino - Stern Kino (1919-1962)
Stern Kino - Leopoldstädter Volkskino - Singspielhalle
Rotensterngasse 7a
Fassungsraum: 308 (1922); 314 (1934)
Das Lokal hatte bereits ab 1909 eine zeitlich beschränkte Kinolizenz für temporären Kinobetrieb in Verbindung mit Darbietungen von Volkssängern. Lizenzinhaber war Franz Weingärtner, der auch Besitzer des "Augarten Kinos" in der Unteren Augartenstraße war. 1919 wurde schließlich ein durchgehender Kinobetrieb gegründet; die erste Besitzer und Lizenzinhaberin war Anna Hirsch, die, so Schwarz 1992 (S. 193), die Konzession auf Intervention von Staatskanzler Karl Renner erhalten haben soll. Von 1921 bis 1924 besaß die Lizenz der Verein "Arbeiterheim Karl Marx" und, nachdem der Verein aufgelöst worden war, ab 1934 Olga Herold, die auch in Besitz des Kino gelangte, nachdem der Edmund Hamber, seit 1923 Besitzer dieses sowie mehrerer anderer Wiener Kinos und der Verleihfirma "Allianz", die meisten seiner Kinos als Gesellschafter in die Kiba eingebracht hatte.
siehe dazu auch "Filmpalast"
Singspielhalle (bis 1914/1916)
Zentral Kino (1916-1929) - Ufa Ton Kino (1929-1945) - Tabor Kino (- geschlossen 1996)
Supermarkt (seit 1996)
Tabor Kino - Ufa Ton Kino - Zentral Kino - Singspielhalle
Taborstraße 8
Fassungsraum: 1008 (1922); 984 (1923); 1048 (1934); über 500 (bis 1996)
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Max Schaafs Kinematograph (um 1900) - Kino Bieler (1909-) - Tegetthoff Kino (zerstört)
Tegetthoffkino - Kino Bieler - Max Schaafs Kinematograph
Prater 66
Fassungsraum: 60 (1909); 400 (1914); 374 (1922)
Gegründet wurde das Kino von Max Schaaf, einem Wanderunternehmer, der ab 1904 auf Kinematographenprogramme in sein Repertoire aufnahm. Seine Mutter war Besitzerin einer Praterbude, und so siedelte er sich 1909 mit seinem Kino im Prater an.
Donaustadtkino (1916-1931) - Tonkino Rotunde (1932-zerstört)
Tonkino Rotunde - Donaustadtkino
Wohlmuthgasse 15
Fassungsraum: 222 (1922); 256 (1934)
Von 1916 bis 1926 hatte die Lizenz zur Führung des Kinos Irene Kittel, eine im Ersten Weltkrieg verletzte ehemalige Krankenpflegerin. 1926 übernahm die Gattin eines Silberwarenfabrikanten aus der Gumpendorferstraße das Kino und auch die Konzession; 1927 folgte ihr in beiden Funktionen Gisela Klein, die mit den Einnahmen aus dem relativ kleinen Kino ihren schwer kranken Mann pflegte.
UCI (1999-2002)
UCI
Lasallestraße 7a
Fassungsraum: mehrere Säle
Das Mehrsälekino konnte sich knapp 3 Jahre an diesem Standort halten.
Wohlmut Kino (1916-1979)
Wohlmut Kino
Wohlmutstraße 15-17
Fassungsraum: 255
Das Kino schloss am 12. Jänner 1979.